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Newsletter: Dezember 2025

Sehr geehrte Damen und Herren,

willkommen im Advent! Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Aber wenn ich mich umsehe, sind alle mächtig im Jahresendspurt. Der Dezember wird heiß, wenn auch nicht auf dem Thermometer. Springen wir also direkt hinein in unsere Themen.

Eines ist der Wegfall des elektronischen Berufsausweises (eBA) als Zugangsvoraussetzung für die Telematikinfrastruktur (TI) und als Antragsvoraussetzung für die Institutionskarte (SMC-B) für Hilfsmittelleistungserbringer. 

Wegfall klingt erst mal gut und nach weniger Aufwand. Warum das Thema dennoch kontrovers zu sehen ist, erläutern wir in dieser Ausgabe.

Zusätzlich zu unserem jährlichen Service einer Übersicht über die Einlieferungsfristen im Dezember wollen wir Ihnen außerdem eine kleine Verschnaufpause gönnen:

Wir haben für Sie die schönsten, berührendsten oder auch ganz besondere Weihnachtswerbespots zusammengestellt. Vielleicht holen Sie sich gleich noch einen Kaffee oder Tee und tauchen einmal in die festliche Stimmung ein.

Mit unseren regelmäßigen Kunden werden wir im Zuge des Weihnachtsgeschäfts sicherlich noch mehrfach in Kontakt sein. Auf diesem Kanal allerdings hören Sie erst im neuen Jahr wieder von uns.

Im Namen des gesamten TCLOG-Teams wünsche ich Ihnen, Ihren Kollegen und Ihren Lieben eine besinnliche Adventszeit, frohe, gesegnete Weihnachten und einen guten Start in ein gesundes 2026.


Herzliche Grüße

Ihr TCLOGistiker
Peter Bergfeld

TCLOG informiert: Wegfall des eBA – Erleichterung für Hilfsmittelerbringer oder das endgültige Aus für den ePA-Zugang?

Der Bundestag hat im November nicht nur die TI-Frist für Heil- und Hilfsmittelerbringer verschoben. Er hat zugleich eine Entscheidung getroffen, die für Sanitätshäuser weitreichender sein könnte: 

Der elektronische Berufsausweis (eBA) entfällt als Voraussetzung für die TI-Anbindung und für die Beantragung der Institutionskarte SMC-B.

Auf den ersten Blick klingt das nach Vereinfachung: Hilfsmittelerbringer wie Sanitätshäuser können künftig ohne eBA an die Telematikinfrastruktur angebunden werden.

Was jetzt leichter wird

  • Bürokratieabbau & Kostenersparnis: Der Aufwand für Antrag, Ausstellung und Verwaltung des eBA entfällt. Das spart Zeit, interne Abläufe und Gebühren.
  • Schnellere TI-Anbindung: 
  • Ohne zusätzlichen Identitätsnachweis kann die technische Anbindung zügiger erfolgen. Eine Hürde weniger!

Die Kehrseite: Ohne eBA kein Weg in die ePA

Die Vorteile klingen gut – doch der Wegfall des eBA birgt Risiken, die Sanitätshäuser und Verbände alarmieren:

  • Kein Zugriff auf ePA: Der eBA war der persönliche Nachweis qualifizierter Fachkräfte, um sensible Inhalte wie die elektronische Patientenakte sicher nutzen zu können.
  • SMC-B reicht nicht aus: Die reine TI-Anbindung ermöglicht keinen Zugriff auf die ePA-Daten.
  • Dauerhafte Ausschlussgefahr: Verbände befürchten, dass Hilfsmittelerbringer langfristig außen vor bleiben könnten.

Seit Jahren fordern Sanitätshäuser und Gesundheitshandwerke Zugang zur ePA. Immerhin betreuen sie viele Patient:innen langfristig. Ohne eBA wächst die Sorge, dass dieser Zugriff politisch gar nicht vorgesehen ist.

Warum das kritisch wäre

  • Weniger Informationen, höheres Risiko:
    Ohne Zugang zu Diagnosen, Medikationsplänen oder Verlaufseinträgen ist die Versorgung anfälliger für Fehler und Medienbrüche.
  • Digitale Zusammenarbeit bleibt Stückwerk:
    Ärzte, Apotheken und Pflegeeinrichtungen arbeiten zunehmend digital zusammen – Sanitätshäuser hingegen würden weiterhin außen vor bleiben.
  • Interprofessionelle Versorgung wird ausgebremst:
    Hilfsmittelversorger begleiten Patient:innen oft über Jahre. Ohne ePA-Zugriff fehlen dafür wichtige medizinische Informationen.

Vor allem Wir versorgen Deutschland (WvD) warnt vor einer „dauerhaften digitalen Abkopplung“


Die Kernpunkte:

  • Der Wegfall des eBA sei ein politisches Signal, dass Hilfsmittelerbringer nicht als vollwertige Akteure im digitalen Versorgungssystem gesehen werden.
  • Der eBA sei rechtlich wie praktisch das einzige Instrument zur persönlichen Authentifizierung und damit Voraussetzung für die ePA.
  • Ohne ePA-Zugang bleibe die Digitalisierung der Hilfsmittelversorgung unvollständig, fehleranfällig und ineffizient.

Die Abschaffung des eBA bringt kurzfristige Entlastungen – aber sie wirft eine zentrale Frage auf: Wie sollen Sanitätshäuser künftig auf die elektronische Patientenakte zugreifen? Und ist dieser Zugang politisch überhaupt noch gewollt? Ohne eine klare Antwort bleibt der Verdacht bestehen, dass die Hilfsmittelerbringer zwar technisch angebunden werden, aber bei den wichtigsten digitalen Anwendungen außen vor bleiben.

TCLOGische Zahl(en) des Monats

Bis zu 10 Millionen Bußgeld könnte auf die Deutsche Post zukommen. Der Grund: Die Zahl der Beschwerden stieg um gut ein Drittel an – von 27.693 auf 38.760. Und das nur in den ersten acht Monaten des Jahres, das kritische Weihnachtsgeschäft kommt erst noch.

Das ärgert nicht nur die Kunden, sondern auch die Bundesnetzagentur. Insbesondere auch, weil die Post zu Beginn des Jahres (mal wieder) das Porto erhöht hatte. BNetzA-Chef Klaus Müller behält sich nun vor, das im Postgesetz vorgesehene Zwangsgeld nach Maßgabe des Verwaltungsvollstreckungsgesetzes anzuwenden. 

Na, ob da mal nicht die nächste Porterhöhung ins Haus steht…

TCLOG weiß: Das sind die Einlieferungsfristen für Pakete, die vor Weihnachten noch ankommen sollen

Rewe schickt sein Bonusprogramm-Maskottchen Bo auf Shoppingtour. Allerdings hat der kugelige Kerl aus Versehen die Einkaufsliste statt der Wunschzettel mitgekommen 😉 Das Ergebnis: Geschenke, mit denen keiner rechnet

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Disney ermutigt dazu, den Wunschzettel mal etwas kreativer zu gestalten. Bezaubernd, was aus einer vermeintlichen Kritzelei werden kann!

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Amazon recycelt dieses Jahr unter anderem noch einmal den Spot von 2023 – ob die Hochzeit von Jeff Bezos doch zu viel Geld verschlungen hat? Er ist aber auch wirklich herzerfrischend!

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Bei Edeka ist das EDEK-A-Team am Start. Wir sagen nur: Code Roastbeef!

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Apple singt ein Loblied auf die Freundschaft (mithilfe des neuen iPhone 17 Pro). Achtung: Entzückend! Sehenswert ist übrigens auch das Making-Of. Während Brands wie Coca Cola nämlich komplett auf KI setzen, sind hier echte Puppenspieler am Werk. 

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Zum Making-Of

Lidl setzt auf Sinnfragen, und das regt tatsächlich zum Nachdenken an. Botschaften, dass Weihnachten so besonders ist, weil wir mal ein bisschen weniger streng miteinander sein können und es nicht nur darum geht, was wir gern hätten, sondern was jemand anderes sich wünscht, dürfen wir gern mit in den Alltag nehmen. 

Zum Lidl-Spot


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